Der Wettbewerb

Eure Ideen sind gefragt! Entwickelt euer eigenes KI-Projekt und zeigt, wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, wissenschaftliche, gesellschaftliche oder alltägliche Herausforderungen zu lösen.

Teilnehmen können Schülerinnen und Schüller aller weiterführenden Schulen sowie junge Menschen bis zu einem Jahr nach ihrem Schulabschluss (Stichtag ist der Zeitpunkt der Anmeldung). Ihr könnt allein oder in einem Team mit bis zu vier Personen antreten.

Meldet zunächst euch, euer Team und eure Projektidee an. Anschließend habt ihr Zeit, euer Projekt umzusetzen und für den Wettbewerb einzureichen. Hier kommt ihr direkt zur Registrierung.

Zu den Teilnahmebedingungen.

So läuft der Wettbewerb ab

Anmeldung
Ab Anfang März könnt ihr euch, euer Team und eure Projektidee anmelden.

Ideeneinreichung
Bis Ende Juni muss eure Projektidee eingereicht sein.

Projektphase
Anschließend entwickelt, testet und dokumentiert ihr euer KI-Projekt.

Projekteinreichung
Bis Ende September reicht ihr euer vollständiges Projekt ein.

Finale
Im November präsentieren die ausgewählten Teams ihre Projekte beim Finale.

Die genauen Termine findet ihr jeweils auf der Anmeldeseite.

Preise

Hauptpreis – das überzeugendste Gesamtprojekt
1.500 Euro Preisgeld und ein Praktikum bei FANUC

AI for Good – KI mit positiver Wirkung
1.000 Euro Preisgeld

No risk, no fun! – mutige und experimentelle Ideen
750 Euro Preisgeld

Publikumspreis – der Favorit des Publikums
500 Euro Preisgeld

Darüber hinaus werden alle Finalist:innen Teil des BWKI-Alumni-Netzwerks. Alle Teilnehmenden erhalten eine Urkunde und fachliches Feedback zu ihrem Projekt.

Wie kommt ihr ins Finale?

Nach dem Ende der Projekteinreichung werden alle Projekte von einer Auswahljury geprüft. Die Expert:innen aus Forschung und Anwendung bewerten eure Projektdokumentation, euren Code und euren Video-Pitch anhand der Bewertungskriterien.

Auf dieser Grundlage wählt die Jury die Finalist:innen aus, die ihr Projekt beim Finale präsentieren dürfen. Anschließend haben die ausgewählten Teams Zeit, ihr Projekt weiterzuentwickeln und sich auf ihre Präsentation vorzubereiten.

Auch wenn ihr nicht für das Finale ausgewählt werdet, erhaltet ihr fachliches Feedback zu eurem Projekt. Dieses könnt ihr nutzen, um eure Idee und die Umsetzung weiterzuentwickeln und im folgenden Jahr erneut teilzunehmen.

Was passiert im Finale?

Bis zu zehn Teams werden zum Finale im November eingeladen. Dort präsentiert ihr euer Projekt an einem selbst gestalteten Ausstellungsstand vor der Öffentlichkeit und der Jury.

Ihr könnt eure Anwendung vorführen, Fragen beantworten und zeigen, wie eure Idee entstanden ist. Die Jury tauscht sich mit den Teams aus und entscheidet anschließend über die Vergabe der Preise.

Die Reise- und Übernachtungskosten der Finalist werden übernommen. Für die Preisvergabe ist die persönliche Teilnahme am Finale erforderlich. In begründeten Ausnahmefällen kann eine digitale Teilnahme ermöglicht werden.

Was reicht ihr ein?

Zu einer vollständigen Projekteinreichung gehören drei Bestandteile:

Projektdokumentation
Beschreibt eure Idee, die verwendeten Methoden, die Umsetzung und eure Ergebnisse. Erläutert außerdem mögliche Fehlerquellen und schätzt eure Ergebnisse kritisch ein.

Code
Reicht den lauffähigen und nachvollziehbar strukturierten Code eures Projekts ein. Verwendete Datensätze, Modelle, Frameworks und externe Hilfsmittel müssen kenntlich gemacht werden.

Video-Pitch
Stellt euer Projekt in einem drei- bis fünfminütigen Video vor. Erklärt verständlich, welches Problem ihr bearbeitet, wie eure Lösung funktioniert und was an eurem Projekt besonders ist.

Wichtig ist, dass euer Projekt Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz beziehungsweise des maschinellen Lernens verwendet. Unterstützung durch andere Personen, Unternehmen oder Institutionen ist erlaubt, muss aber transparent dokumentiert werden.

Wie werden die Projekte bewertet?

Bei der Bewertung betrachten wir das gesamte Projekt. Besonders wichtig sind:

  • Eigenständigkeit: Wie groß ist euer eigener Anteil am Projekt?
  • Originalität: Wie kreativ und neuartig sind eure Idee und euer Lösungsweg?
  • Technische Umsetzung: Wie anspruchsvoll und zuverlässig funktioniert euer Projekt?
  • Wissenschaftliches Arbeiten: Habt ihr eure Methoden, Ergebnisse und mögliche Fehlerquellen nachvollziehbar untersucht?
  • Praktische Relevanz: Welchen Nutzen oder Erkenntnisgewinn bietet das Projekt?
  • Codequalität: Ist der Code verständlich, strukturiert und nachvollziehbar?
  • Präsentation: Werden Idee, Vorgehen und Ergebnisse in Dokumentation und Video verständlich vermittelt?

Dabei wird berücksichtigt, welche Vorkenntnisse, Möglichkeiten und Ressourcen euch zur Verfügung standen. Entscheidend ist nicht nur das fertige Ergebnis, sondern auch, wie ihr euch mit eurem Thema auseinandergesetzt habt.

Die Jury

Die Projekte werden von einer interdisziplinären Jury bewertet. Ihr gehören Fachleute aus der KI-Forschung, verschiedenen Anwendungsbereichen, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Mitglieder des BWKI-Alumni-Netzwerks an.

So treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander und jedes Projekt kann sowohl hinsichtlich seiner technischen Qualität als auch seiner Idee, Relevanz und Wirkung beurteilt werden.